Wieder durften wir erleben, wie viel durch gemeinsames Anpacken entstehen kann: Die Rotarier des Clubs Dresden-Canaletto waren am Wochenende mit einem Hands-on-Projekt in unserem Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Sachsen e.V. im Einsatz – und das gleich an zwei Orten gleichzeitig. Während in Dresden-Klotzsche ein Fahrradunterstand entstand, wurde in Dresden-Lockwitz ein neues Spielparadies für unsere Kinder geschaffen.
Ein Tag voller Tatkraft und Miteinander
Bei schönstem Wetter ging es am Samstagvormittag direkt los. In Dresden-Klotzsche wurde unter Anleitung unseres Hausmeisters Sven für ein Kinderdorfhaus, in dem eine Familie mit sieben Kindern lebt, ein Fahrradunterstand gebaut. Schon nach kurzer Zeit stand der Rohbau. Parallel dazu wurden die Holzbalken auf der Terrasse angeschliffen und mit Öl behandelt.

Während Team A im Dresdner Norden am Fahrradunterstand werkelte…

… entstand bei Team B in Dresden Lockwitz ein Spielparadies mit neuer Rutsche.
Besonders wertvoll war für uns, dass die Kinder ganz selbstverständlich mit einbezogen wurden. Sie konnten schleifen, hämmern und bohren und so miterleben, wie etwas mit den eigenen Händen entsteht.
„Der Fahrradunterstand stand in Windeseile im Rohbau“, sagt Kinderdorfmutter Claudia. „Die Kinder wurden ganz toll von den Handwerkern eingebunden und durften schleifen, hämmern oder bohren. Gleichzeitig wurden die Holzbalken auf unserer Terrasse angeschliffen und mit Öl behandelt. Ein toller Tag mit ganz tollen Menschen von Rotary. Vielen Dank!“

Vom Gartenstück zum Spielparadies
Zeitgleich wurde im Garten einer anderen Kinderdorffamilie in Dresden-Lockwitz eine neue Wellenrutsche aufgebaut. Bevor der Aufbau beginnen konnte, war zunächst echte Muskelkraft gefragt: Büsche wurden entfernt und Wurzeln freigelegt, um Platz für das neue Spielgerät zu schaffen. Auch hier waren unsere Kinder aktiv beteiligt und packten tatkräftig mit an.
Schritt für Schritt entstand so eine neue Spielfläche – und kaum war die Rutsche fertig, wurde sie auch schon mit großer Begeisterung ausprobiert.
Gemeinschaft, die bleibt
Neben der vielen Arbeit kam auch das Miteinander nicht zu kurz: In Dresden-Klotzsche sorgte Kinderdorfvater Axel mit frischer Pizza aus dem hauseigenen Steinofen für die Stärkung aller Beteiligten. Auch in Lockwitz war für Verpflegung gesorgt, sodass die Arbeiten mit neuer Energie fortgesetzt werden konnten.
Wir sind sehr dankbar für diese Unterstützung und die Zeit, die uns geschenkt wurde. Solche Einsätze bedeuten für uns weit mehr als praktische Hilfe: Sie schaffen Orte zum Spielen und Leben – und stärken zugleich das Gemeinschaftsgefühl und die Erfahrung, wie viel durch Zusammenhalt möglich ist.
































