Herzlich Willkommen auf der Webseite des
Albert-Schweitzer-Kinderdorfes in Sachsen

auf dieser und den folgenden Seiten möchten wir Sie über die Aktivitäten des Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Sachsen e.V. informieren.

Kido

Das Albert-Schweitzer-Kinderdorf will Kindern ein neues Zuhause geben, die aus unterschiedlichen Gründen nicht in ihrer Herkunftsfamilie aufwachsen können.

 

Bis zu sechs Kinder leben mit Kinderdorfeltern und deren leiblichen Kindern zusammen in einem Haus des Kinderdorfes und gestalten miteinander als Familie den Alltag. Außerdem bestehen familiennahe Wohngruppen, die bis zu sieben Kinder aufnehmen können.

 

In den Kinderdorffamilien und Wohngruppen arbeiten fest angestellte Pädagogen und Hauswirtschaftskräfte. In Sachsen unterhält der Träger sechs Kinderhäuser und eine Außenstelle. Ein siebtes Haus steht derzeit leer und muss renoviert werden.

 

Spendenscheckübergabe im Karstadt Dresden

70 Cocktails verkaufte das Team von GALERIA Karstadt Kaufhof beim Latenightshopping in Dresden am 2. Oktober. Der Erlös geht komplett an unser Kinderdorf in Sachsen. Am Mittwoch nahm die Geschäftsführerin des Albert-Schweitzer-Kinderdorfes, Sylvia Plättner, den Spendenscheck entgegen. Vielen Dank!

Plättner

Karstadt

Plättner Scheck

Eine unvergessliche Reise durch orientalische Welten

CAVALLUNA

Eine faszinierende Show konnten sich unsere Kinderdorfkinder am Wochenende in Riesa ansehen. „CAVALLUNA – Legende der Wüste“ ist ein fantastisches Gesamtkunstwerk aus klassischer Reitkunst, beeindruckendem Tanz und ergreifender Musik. Die Veranstalter hatten unser Kinderdorf eingeladen an der Show teilzunehmen, was nicht nur bei den Mädchen auf großes Interesse stieß. Auch die Jungen saßen gebannt auf ihren Plätzen und verfolgten gespannt die Geschichte der Show.

„Legende der Wüste“ erzählt die Geschichte der wunderschönen Prinzessin Samira, die zur Königin gekrönt werden soll. Die pompöse Zeremonie wird jedoch von ihrem bösen Cousin Abdul vereitelt – ein spektakuläres Abenteuer um den Kampf zwischen Gut und Böse beginnt! Begleitet von einem wilden Pferd muss die Prinzessin das Geheimnis um die sagenumwobenen Amazonen der Elemente lüften und lernen, wie sie sich begleitet von der Kraft der Natur den Machenschaften ihres Cousins entgegenstellen kann. Denn nicht nur ihr Volk, sondern ihr gesamtes Reich sind in größter Gefahr!

Wie die Geschichte der schönen Samira ausgeht, verraten wir aber nicht. ;-) Wer selbst neugierig geworden ist, kann auf www.cavalluna.com/de nachschauen, wann und wo CAVALLUNA noch zu bestaunen ist.

Wir bedanken uns herzlich für die Einladung!

Cavalluna 3
©CAVALLUNA

Cavalluna 2

©CAVALLUNA

Unser Kinderdorf in Steinbach und Dresden sucht Unterstützung.

Blume

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Treffen der Ehemaligen

Ehemalige

Einmal im Jahr treffen sich unsere ehemaligen Kinderdorfkinder bei den Filmnächten. Sie sind inzwischen erwachsen geworden und leben ein selbstbestimmtes Leben. Unsere langjährige Kinderdorfmutter Frau Borrmann berichtet von dem schönen Abend.

Unsere Ehemaligen trafen sich im August nun schon zum wiederholten Mal zu den Filmnächten in Dresden zu einem gemeinsamen schönen Abend. Das Wetter war super, die Kulisse fantastisch und  wieder einmal gute Stimmung.

Nachdem sich Frau Nitschke als langjährige Bereichsleitung aus dem Kinderdorf in Steinbach verabschiedete, übernahm ich gern diesen Part und führe diese Tradition nun weiter. Einige Jugendliche sind in den vergangenen Jahren aus dem Kinderdorf ausgezogen und führen ein selbstbestimmtes und autonomes Leben. Unser offizielles Treffen einmal im Jahr wurde von ihnen immer gern genutzt, um Bekannte aus dem Kinderdorf zu treffen, sich auszutauschen oder einfach nur wiederzusehen.

Nach den vielen Jahren, die ich nun schon im Kinderdorf als Hausleitung arbeite, finde ich es berührend, welche Wege sich „unseren Kindern“ eröffneten, sie ihr Leben führen, Träume verwirklichten und den Kontakt auch weiter hielten.

Viele von ihnen haben inzwischen selbst eine Familie gegründet und wohnen nach ihren Vorstellungen. Sie erzählten mit Stolz von Jobs, die sie fordern, von Urlauben und von Kinderdorfbekannten, mit denen sie in Verbindung stehen.

Einige von ihnen wohnen leider weiter weg, so dass es für diesen Abend nicht realisierbar war, zu kommen. Diese halten oft den Kontakt über die Häuser in denen sie wohnten. Es ist ihnen wichtig, dieses: „Weißt du noch, als wir…“  offen mit anderen zu teilen und auch Erinnerungen an diese Zeit im Kinderdorf austauschen zu können.

Kurzum: für alle war es ein super Abend, mit dem Versprechen, nächstes Jahr wiederzukommen.

Vielen Dank den Spendern, die auch solche Aktionen ermöglichen!

Silke Borrmann

Alexa wird erwachsen

Alexa

Alexa war sieben Jahre alt, als sie mit ihrem jüngeren Bruder ins Albert-Schweitzer-Kinderdorf nach Steinbach kam. Dort lebten sie in einer Wohngruppe gemeinsam mit fünf weiteren Kindern. Nun wird Alexa 18 und der Tag des Auszugs naht. In einer Einliegerwohnung des Vereins trainiert sie das alleine Wohnen. Wie sich Alexa auf das Leben nach dem Kinderdorf vorbereitet und was ihre Pläne für die Zukunft sind, erzählt sie uns im Interview.

Wie geht es dir bei dem Gedanken, deine Kinderdorffamilie bald verlassen zu müssen?

Natürlich bin ich traurig, bald nicht mehr hier zu wohnen. Ich werde meine Erzieher und Dorfgeschwister unglaublich vermissen und so oft es geht besuchen. Aber vor dem Umzug an sich habe ich keine Angst. Ich wohne ja nun schon seit fast einem Jahr alleine in der Einliegerwohnung. Und vorher habe ich für ein Jahr allein die obere Etage unseres Kinderdorfhauses bewohnt. Ich konnte mich also schrittweise darauf vorbereiten und war irgendwann sogar froh, nicht mehr in dem Gewusel mit den anderen Kindern zu sein.

Wie kann man sich dein Leben in der Einliegerwohnung vorstellen? Musst du auch alleine einkaufen und Wäsche waschen?

Ja, das gehört alles mit dazu. Später hilft mir ja auch keiner. Wäsche waschen musste ich allerdings schon ab 14 Jahren im Kinderdorf. Wir werden von Anfang an zu Selbstständigkeit erzogen, damit uns der Schritt ins Alleine wohnen später nicht so schwer fällt.

Und wenn du einmal krank bist?

Dann gehe ich auch ganz alleine zum Arzt bzw. fahre mit dem Bus dahin. Ich habe auch fast alle Möbel in der Wohnung hier alleine aufgebaut und organisiere den Weg zur Arbeit selbst. Klar, wenn ich Hilfe brauche, kann ich jederzeit zu den Erziehern gehen. Aber ich denke mir immer: ‚Später muss ich es auch alleine schaffen.‘ Dieser Gedanke spornt mich unglaublich an.

Gerade absolviertest du dein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Bereich Politik bei der Deutschen Kinder und Jugendstiftung. Möchtest du in diesem Bereich bleiben oder hast du andere Pläne für die Zukunft?

Ich würde sehr gern weiterhin dort arbeiten. Die Arbeit macht Spaß und die Menschen sind so unglaublich nett und aufgeschlossen. Als ich meinen Kollegen erzählt habe, dass ich in die Einraumwohnung des Kinderdorfes ziehe, haben sie mir sofort Möbel und andere Dinge angeboten. Davon habe ich liebend gern Gebrauch gemacht: Nun habe ich ein Regal im Badezimmer, einen Kleiderständer, einen Wasserkocher und auch neue Klamotten.

Aber, wie das eben so ist, das FSJ endet nach einem Jahr. Danach möchte ich eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester in Dresden machen. Da mir zur Zulassung zu dieser Ausbildung aber ein Praktikum im Bereich Pflege gefehlt hat, mache ich vorher noch ein halbes Jahr meinen „Bufdi“, also den Bundesfreiwilligendienst, in diesem Krankenhaus.

Von dem kleinen Gehalt als Bufdi kannst du dir aber keine Wohnung in Dresden leisten.

Das stimmt, aber das Jugendamt hat mir hier schon Hilfe zugesagt. Die werden die Miete zumindest für die Zeit des Bundesfreiwilligendienstes tragen. Wie es dann weitergeht, muss ich sehen. Große Sorgen mache ich mir aber erst einmal nicht. Das einzige, wovor ich Bammel habe, sind Dinge wie Versicherungen, Strom, Internet … Dann sage ich mir aber: Es gibt immer einen Weg und andere Jugendliche in meinem Alter schaffen es schließlich auch.

Kinderdorf Kinderspielplatz Kind-Portrait

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Um den Kindern ein Zuhause geben zu können, ist viel nötig. Helfen Sie mit, unterstützen Sie uns bei der Arbeit. Jede Spende ist sehr Willkommen und wird dringend benötigt. mehr

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