Als der erste Schnee fiel, war schnell klar: Dieser Wintertag würde nicht wie jeder andere werden. Über Nacht hatte sich das Kinderdorf in eine weiße Landschaft verwandelt – und mit dem Schnee kamen Begeisterung, Tatendrang und ganz unterschiedliche Ideen, wie dieser Tag gestaltet werden sollte. Genau darin zeigt sich, was das Leben im Kinderdorf ausmacht: Viele Kinder, viele Bedürfnisse und viele Wege, Freude zu erleben.
Schneebuden, Iglus und große Baupläne
Kaum lag der Schnee, wurden Schaufeln, Hände und jede Menge Fantasie eingesetzt. Überall entstanden Schneebuden, Mauern und sogar kleine Iglus. Gruppen bildeten sich ganz von selbst, Pläne wurden geschmiedet, wieder verworfen und neu gedacht. Für manche Kinder war es ein Wettlauf gegen die Zeit, bevor der Schnee zu fest oder zu weich wurde – für andere einfach das pure Glück, etwas Eigenes zu erschaffen.

„Ich schippe gern!“
Was für viele Erwachsene eher Pflicht ist, wurde für einige Kinder zur freiwilligen Lieblingsbeschäftigung. Schnee schippen, Wege freimachen, Haufen auftürmen – mit erstaunlicher Ausdauer und sichtbarem Stolz. Mit jeder freien Fläche wuchs das Gefühl: Ich kann etwas beitragen. Auch das gehört zum Winter im Kinderdorf.

Momo und die erste Schlittenfahrt
Ein ganz besonderer Moment war der erste Einsatz von Momo vor dem Schlitten. Mit gespannter Aufmerksamkeit, ein bisschen Aufregung und viel Lachen wurde ausprobiert, wie sich das anfühlt. Momo machte seine Sache großartig – und für die Kinder war es ein Erlebnis, das sicher noch lange erzählt wird. Gemeinsam draußen sein, Neues wagen und dabei zusammenhalten: Winterglück in seiner schönsten Form.

Drinnen wird es gemütlich: Bubble Waffeln
Während draußen Schneekugeln flogen und Iglus wuchsen, zog es andere Kinder bewusst nach drinnen. Dort wurde gebacken, gelacht und probiert. Der Duft von frischen Bubble Waffeln füllte die Küche, Hände waren klebrig, Gesichter zufrieden. Nicht jedes Kind liebt Kälte und Toben – und genau das darf auch sein.

Vogelhäuser für den Wintergarten
Wieder andere nutzten den Wintertag, um kreativ zu werden. Vogelhäuser wurden gebastelt, bemalt und anschließend im Garten aufgehängt. Mit viel Sorgfalt und Aufmerksamkeit für die Tiere, die draußen bleiben müssen. Ein stilleres Tun, das genauso wertvoll ist – und zeigt, wie unterschiedlich Kinder ihre Umwelt wahrnehmen und gestalten.
So verschieden – und doch gemeinsam
Ob draußen im Schnee, vor dem Schlitten, am Backofen oder beim Basteln: Dieser Wintertag hat eindrücklich gezeigt, wie heterogen das Leben im Kinderdorf ist. Genau wie in jeder anderen Familie auch. Nicht alle machen das Gleiche, nicht alle zur gleichen Zeit – aber alle finden ihren Platz. Und genau darin liegt die Stärke unseres Miteinanders.
Gemeinsam Wärme schenken
Damit wir weiterhin solche besonderen Momente für unsere Kinder schaffen können, braucht das Kinderdorf Unterstützung. Jeder Beitrag hilft – sei es für Bastelmaterial, Backzutaten, Schlittenfahrten oder gemeinsame Ausflüge. Hier können Sie spenden.




